Das Problem
Die meisten KI-Angebote führen über US-Dienste
Wer heute KI einführen will, landet fast automatisch bei US-Cloud-Diensten: Die Modelle laufen auf amerikanischen Plattformen, die Daten durchlaufen Verarbeitungsketten, die im Detail kaum jemand überblickt. Für Betriebe mit sensiblen Daten — Personal-, Gesundheits-, Finanz- oder Vertragsdaten — ist das ein reales Problem, nicht nur ein formales.
Interne IT-Vorgaben, Verträge mit Kunden oder schlicht die eigene Risikoabwägung sagen oft klar: Diese Daten gehen nicht an Dienste außerhalb der EU. Damit scheiden viele Standard-KI-Lösungen aus — und das Thema KI bleibt liegen, obwohl der Bedarf da ist.
Dazu kommt Unsicherheit: Welche Modelle laufen eigentlich wo? Welche Anbieter sind an der Verarbeitung beteiligt? Wer diese Fragen nicht beantworten kann, kann auch seinen Rechenschaftspflichten schwer nachkommen.